Das wortreiche Örtchen

„Stilles…“? Nein, auf keinen Fall! Früher zumindest nicht… Auch auf die Gefahr hin, dass es nun schrecklich obzön wird, aber die Bilder habe ich kürzlich mal wieder entdeckt. Meine Universitätsjahre waren ja wirklich okay. Ich habe die Zeit gerne gehabt. Ein Highlight bei den Besuchen in der höheren Lehranstalt auf dem ehrwürdigen Goethe-Campus, dem biederen Adorno und Habermas-Tempel in dem beschaulichen Bockenheim: Die irgendwie ja doch unvermeidlichen Besuche auf den Toiletten. Bitte schaut selbst. Damals jedenfalls konnte ich mich vor Brüllen kaum konzentrieren, beim an die Wand rundumblicken, über und über voll mit allen Botschaften, die man sich nicht zu träumen wagt, hofft. Erschreckend, aber auch eine unglaubliche Kreativität, die manch Schöpfer dort in feiner Pinselarbeit hervorgezaubert hat!

 

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Das wäre eigentlich ein schönes Büchlein Wert. Nach einigen anfänglichen Zögerlichkeiten habe ich bei freier Zeit, und wenn ich meine Kamera und Blitz dabei hatte, Männlein-, wie Weiblein-Toiletten ausgekundschaftet und erstaunliches in allen Örtlichkeiten entdeckt. Bei den Frauen ging es wohl etwas gesitteter und höflicher zu., wie ich meine mich zu erinnern.

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Hunderte von Bildern davon müßten in meinem Negativ-Archiv zu finden sein. Eine echte Klo-Kultur, wie ich meine. Ob es dass wohl immer noch so ausführlich und in aller Schärfe gibt, wo wir doch jetzt auch noch den Segen des Internets haben?

Auch hier lohnt sich wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Blick aufs Kleingedruckte!

Aus politischer Korrektheit habe ich darauf verzichtet, die ganz greulichen Botschaften zu zeigen… Nazi-Scheiß, rechtskonservatives Geseiere usw. aber sie gab es. Zumindest noch zu meinen Uni-Jahren. Aber das Komödiantische sollte eigentlich überwiegen.

 

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